Reisestudio Gladbeck












Reisebericht Florida

Anja Clef in Florida:

Azurblaues Wasser, strahlender Sonnenschein, paradiesische Strände, ganzjährig warme Temperaturen – Florida ist ein absolutes Traumziel für Jedermann!
 
Der südlichste Staat von Kontinental USA ist ein einzigartiges Naturparadies. Als einzigartig ist in Florida vieles zu bezeichnen – die endlos weißen Strände an der Atlantik- und Golfküste, die Nationalparks, insbesondere die Everglades, auch „River of Grass“ genannt, ist die Heimat vieler Tier- und Pflanzenarten. Ebenso die Florida Keys im Süden, eine 240 km lange Inselkette über 42 Brücken beeindruckt nicht nur durch ihre einzigartige Lage zwischen dem Atlantik und dem Golf von Mexiko, sondern auch mit ihren spektakulären Sonnenuntergängen, Wassersport und karibischem Flair. Schließlich sind wir auf Key West nur 90 Meilen von Kuba entfernt. Zudem ist Florida das Mekka der Themenparks: Walt Disney World, Universal Orlando Resort, SeaWorld, Bush Gardens, das Kennedy Space Center -  allein in Orlando könnten Parkbegeisterte sich 2 Wochen aufhalten ohne alles gesehen zu haben. Auch Shopping Fans kommen hier nicht zu kurz. Mit einigen der besten Malls und Outlet Centern zählen Miami, Fort Lauderdale und Orlando bzw Fort Myers an der Westküste zu den absoluten Shoppingparadiesen.
 
Was macht man also am besten und in welcher Reihenfolge? Wir haben uns 3 Wochen Zeit genommen um Florida zu erkunden.
 
Wir beginnen mit 5 Tagen Miami, nicht nur Heimat eines der bekanntesten und angesagtesten Stränden der Welt, des South Beach, sondern auch des weltberühmten Art Déco Viertels mit seiner einzigartigen Architektur in zarten Pastelltönen und Bonbonfarben.
Meine Hotelempfehlung für Miami Beach ist das 4-Sterne-Hotel Riu Plaza Miami Beach an der Collins Avenue, fußläufig zum Ocean Drive. Das moderne Hotel direkt am feinsandigen Strand ist ein idealer Ausgangspunkt um die pulsierende Metropole Miami zu erkunden. Zudem bietet dieses Hotel Halbpension an, was sich nicht nur preislich lohnt, sondern auch allein wegen der hervorragenden Buffets zum Frühstück und Abendessen mit Showcooking. In Downtown lädt Bayside Marketplace nicht nur zum bummeln und schlemmen ein, von hier aus starten auch die Hafenrundfahrten, oder man erkundet die Skyline Miamis selbst vom Wasser aus auf dem Jet Ski. Sehenswert sind auch die Stadtteile Coconut Grove, Coral Gables und Little Havana. Auf der Calle Ocho gibt es viel Geschichte zu erleben und vor allem die kulinarischen Highlights der kubanischen Küche zu entdecken. Shopping Möglichkeiten gibt es zum Beispiel auf der Freilufteinkaufsmeile Lincoln Road, dem Coco Walk und der Aventura Mall. Aber auch nach Fort Lauderdale ist es nicht weit. Die Sawgrass Mills ist die größte Outlet Mall in Südflorida und überzeugt mit guten Preisen. Ansonsten lohnt sich in Fort Lauderdale, dem Venedig Amerikas mit 370 km langen Wasserstraßen, eine Fahrt mit dem Wassertaxi oder einem Ausflugsboot.
 
Von Miami aus geht es auf die Keys. Man sollte auf jeden Fall einen ganzen Tag pro Strecke bis Key West einplanen, da es auch auf den vielen anderen Inseln einiges zu sehen gibt. Lohnenswert sind zum Beispiel ein Ausflug in den John Pennekamp Coral State Park auf Key Largo, ein Besuch des Theater of the Seas und der Robbie’s Marina auf Islamorada um die einzigartigen Tarpune zu füttern, oder aber ein Besuch im Dolphin Research Center oder des Turtle Hospitals auf Marathon. Auf Key West planen wir 2 Übernachtungen ein, damit man einen ganzen Tag vor Ort und mindestens 2 Abende genießen kann.
Meine Hotelempfehlung für den kleineren Geldbeutel ist das 2½-Sterne Blue Marlin Motel, direkt im historischen Key West gelegen, nur 1 Block zur bekannten Duval Street und ca. 30 Gehminuten zum Pier und Mallory Square.
Wer es etwas exklusiver und mit eigenem Strand möchte, dem empfehle ich gerne das 4-Sterne The Reach Hotel der Waldorf Astoria Kette, ebenfalls in der Nähe der Duval Street und, wie gesagt, mit eigenem feinsandigen Strand.
Auf Key West sollte man auf jeden Fall durch die Duval Street bis zum Mallory Square bummeln und zwar tagsüber zum shoppen und auch am Abend. Man kann auch ganz gemütlich mit dem Conch Train eine Old Town Trolley Tour über die Insel machen, oder wie wir, mit einem Motorroller Key West erkundigen. Wassersport, Schnorcheln, Jet Ski Fahren und Bootstouren werden überall angeboten. Machen Sie ein Foto am Southernmost Point der USA und probieren Sie den berühmten Key Lime Pie. Besuchen Sie Hemingways Stammkneipe „Sloppy Joe’s Bar“ auf einen Mojito. Abends trifft man sich zur Sunset Celebration auf der Promenade am Mallory Square, eine Art Straßenkarneval mit Gauklern, Händlern und Künstlern.
 
Nun geht es weiter in die Everglades, zurück über 42 Brücken. Die einzige Straßenverbindung in den Nationalpark führt von Florida City nahe Homestead über die State Road rund 60 km Richtung Südwesten nach Flamingo. Überall entlang der Straße gibt es verschiedene Trails, die man entlang laufen und wandern kann, Aussichtstürme, wie z.. B. den Pahayokee Overlook, oder den Shark Tower, von denen man eine tolle Aussicht  auf die Natur genießen kann. Airboat- und Swamp Buggy Touren (z. B. von Wootens) zur Tierbeobachtung machen Spaß und sind sehr sehenswert. Auch hier braucht man eigentlich länger als einen Tag. Deshalb haben wir 2 Nächte auf Marco Island am westlichen Ende der Everglades verbracht um von dort aus am kommenden Tag ohne viel Fahrtaufwand zurück in den Nationalpark nach Everglades City zu gelangen und eine Bootstour durch die Ten Thousand Islands zu unternehmen, die von Delfinen begleitet wurde.
Meine Hotelempfehlung für Marco Island ist das 4-Sterne-Hotel JW Marriott Marco Island Beach Resort, direkt am feinsandigen Strand gelegen.
 
Wir befinden uns nun schon an der Westküste, dem Golf von Mexiko. Hier gibt es viele schöne Orte und Inseln mit endlosen weißen Sandstränden wie Naples, Fort Myers, St. Petersburg, Clearwater, oder Sanibel & Captiva Island. Wer hier die Wahl hat, hat die Qual. Wir haben uns für Fort Myers Beach entschieden mit ca. 7 km feinstem Sandstrand auf Estero Island.
Mein Hoteltipp ist das 3-Sterne-Hotel Outrigger Beach Resort und zwar die Beachfront Efficiency Zimmer in 1. Strandreihe mit sensationellem Meerblick für 7 Nächte zur Entspannung. Von hier aus kann man gut den Freizeitpark Bush Gardens in der Nähe von Tampa besuchen. Der riesige Park ist eine Kombination aus Zoo und Freizeitpark und hat mehr als 2.700 Tiere sowie zahlreiche Attraktionen darunter viele hochklassige Achterbahnen zu bieten. Ansonsten ist jeder der bereits erwähnten Orte und Inseln sehenswert. Auch Wassersportmöglichkeiten gibt es hier ohne Ende an den schönen Stränden.
 
Die letzte große Station unserer Reise ist Orlando, von wo aus auch unser Rückflug gehen wird. 5 Tage sind für die Besichtigung der Freizeitparks eingeplant. Ob man in Orlando, Kissimmee oder Lake Buena Vista wohnt, ist hier völlig egal, weil alles von überall gut zu erreichen ist.. Ebenso gibt es preislich keine großen Unterschiede, es sei denn man bevorzugt direkt in einem Disney Hotel im Park zu wohnen. Welche der 17 Parks man besuchen möchte, liegt natürlich an den Interessen und am Alter. Es gibt Wasserparks, Parks mit Fahrgeschäften, mit Tieren, Technik etc. Ich empfehle auf jeden Fall den Besuch der Disney Discovery Cove, wo man einen Tag lang schnorcheln, entspannen und mit Delfinen schwimmen kann. Ein traumhafter, unvergesslicher Tag wie auf einer einsamen Insel. Besonders schön ist auch der Disney’s Animal Kingdom Park. Eine tolle Kombination aus Tierpark und Fahrgeschäften wie zum Beispiel dem Flug auf dem Rücken eines Banshees aus Pandora – the World of Avatar. Ein unglaubliches Erlebnis! Auch das Kennedy Space Center ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Abends bummelt man durch Disney Springs, eine Uferpromenade mit Restaurants, Bars und Geschäften oder durch den Universal City Walk, das Pendant zu Disney Springs mit vielen Unterhaltungs- und Shoppingmöglichkeiten, Themenrestaurants und diversen Kneipen und Bars. Auch am International Drive ist immer etwas los. In diversen Outlet Centern wie z. B. der Mall of Millenium, der Florida Mall oder Orlando Premium Outlet kann man noch einmal so richtig die Karte qualmen lassen bevor es wieder nach Hause geht. Und wenn man so übertreibt wie wir, zahlt man am Lufthansa Schalter 100 USD Übergepäckgebühren. Aber das war es auf jeden Fall wert ;-)
 
Für weitere Fragen zu anderen Hotels oder Themenparks, Ausflügen etc. sprecht mich gerne an. Dieses war meine 5. Florida Reise und bestimmt nicht die letzte…

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